Buch: Taranee: Zeiten des Zweifels – Rezension zur Leserunde

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TaraneeVor einigen Tagen habe ich, im Rahmen einer Leserunde bei LovelyBooks, das Buch: Taranee: Zeiten des Zweifels beendet. Lieben Dank nochmal an die Autorin Kristin B. Sword  das ich an der Leserunde teilnehmen durfte und natürlich für das, mir zur Verfügung gestellte, E-Book. Die Geschichte ist sowohl als E-Book als auch als Print Ausgabe erhältlich und ist der erste, in sich abgeschlossene, Teil einer Familiensaga um Liebe, Vertrauen, Hoffnung und Zweifel, Freundschaft und Rache, Intrigen und Lügen, Verlust, Pflichtgefühl und Glaube.

 

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Taranee: Zeiten des Zweifels

Kristin B. Sword

Roman
Ja, Teil 1
CreateSpace Independent Publishing Platform
Kindle Edition / 17.03.2014
1753 KB / TB:558 Seiten
Asin B00J1QT20I / 1493792725
22,9 x 15,2 x 3,1 cm
Deutsch
0,99 Euro /TB: 15,99 Euro

Kurzbeschreibung:

Taranee – Zeiten des Zweifels ist der Auftakt zu einer Familiensaga um Liebe, Vertrauen, Intrigen, Rache, Freundschaft, Verlust, Pflichtgefühl, Lüge, Glaube, Hoffnung und Zweifel. Im ersten, in sich abgeschlossenen Band der Reihe webt die Autorin um teilweise real existierende Örtlichkeiten herum die fiktive Lebensgeschichte der im Waisenhaus aufgewachsenen Taranee Gardner. Das Erbe ihrer Mutter, zu der sie nie Kontakt hatte, verschlägt die Achtzehnjährige im Sommer 1986 aus der Anonymität Hamburgs in die fränkische Provinz. Dort träumt sie von einer eigenen Familie an der Seite des richtigen Mannes. An Männern mangelt es nicht, doch welcher ist der richtige, wem kann sie trauen – und kann sie ihren eigenen Gefühlen trauen? Bald schon weckt sie auf ihrer Suche einen rachsüchtigen Schatten, der am Ende alles zu zerstören droht.

 

Meine Meinung:

Die Hauptfigur in dieser Geschichte ist die 18 jährige Taranee Gardner, im Heim aufgewachsen und immer auf der Suche nach der Antwort warum sie keinen Kontakt zu ihrer Mutter hatte, tritt sie nun das Erbe ihrer mittlerweile verstorbenen Mutter an und zieht von Hamburg nach Vellberg in die fränkische Provinz. Durch das Heimleben geprägt, auf sich selbst gestellt und auf der Suche nach Antworten und der haltgebenden, eigenen Familie durchlebt Tara, im Laufe  von 24 Jahren, viele Höhen und Tiefen die ihr Leben und ihr Handeln mal mehr und mal weniger beeinflussen.

Eine wichtige Rolle dabei spielt Jonas Wagner der ebenfalls, zusammen mit Taranee, im Heim aufgewachsen ist seit seine Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben kamen. Als anfänglicher bester Freund gibt er Taranee Halt und Geborgenheit, unterstützt sie und lässt sie Teil seines Lebens sein. Durch seine ruhige und teilweise verschlossene Art, mit der er sich auch gerne mal zurückzieht, ist er der ruhende Pol und ein guter Ausgleich zu Taras Temperament.

Auf ihrem Weg begegnet Tara vielen neuen Bekanntschaften, Freunden und Familienmitgliedern. Darunter auch verschiedene Männer die ihr den Hof machen und aus unterschiedlichsten Gründen Interesse an ihr zeigen. Mit einigen von ihnen lässt Tara sich, auf der Suche nach Geborgenheit und der eigenen harmonischen Familie, ein.

Nachdem das Buch direkt mit einer spannenden Entführungsszene begann hatte ich große Erwartungen an die folgenden Seiten. Doch bereits im ersten Kapitel habe ich mich mit dem Lesen sehr schwer getan. Die Vermischung von Umgangssprache mit einigen veralteten Worten lies mich immer wieder ins Stocken geraten. Auch die spärlichen, bis gar nicht vorhandenen, Hintergrundinformationen und Charakterbeschreibungen machten es mir sehr schwer mich in das Buch, die Geschichte und besonders in die Charaktere und deren Handlungen zu versetzen. Viele Situationen waren für mich nicht nachvollziehbar und ein offenes Rätsel. Im späteren Verlauf wird der Schreibstil aber flüssig und gut lesbar. Auch klärt sich Kapitel für Kapitel vieles auf und lässt einen tieferen Einblick gewähren. Taranees sprunghaftem, naivem, aufbrausenden und verletzlichen Charakter ist es zu verdanken das ich, als Leser, oft an meine Grenzen gestoßen bin nicht lauthals los zu fluchen. Sie neigt dazu sich schwer bis gar nicht entscheiden zu können und macht sehr viele Fehlentscheidungen durch die ihre Geschichte unreal wirkt und schwer nach zu vollziehen ist. Auch hegt man die Hoffnung das Taranee im Laufe der Zeit durch ihr Verhalten dazu lernt was allen Anschein nach nicht der Fall ist.  Zudem wird durch die ständige Berg und Tal Fahrt kaum Tiefe für eine Situation oder Person aufgebaut denn sobald es eine gerade Linie gibt die droht in eine bestimmte Richtung zu laufen, ändert sich dieses abrupt. So auch die Erzählweise die aus Taranees Sicht erläutert wird und gegen Ende hin für 2 Kapitel von jemand anders erzählt wird.

Gerade für den Auftakt einer Familiensaga hat die Autorin versucht zu viele Themen gleichzeitig zu behandeln wodurch die einzelnen Geschichten an Tiefgang und Fülle verlieren. Einem Drama folgt direkt das nächste, von Fehlgeburt, Selbstmord, Mord, Entführung bis hin zu Geschwisterliebe, Vergewaltigung und verloren geglaubten und wiedergefundenen Personen ist alles vorhanden und lassen dem Leser kaum eine Verschnaufpause.

Dennoch hat mich das Ende dieses Buches sehr überrascht. Dieses war nicht nur spannend und gradlinig sondern klärte vieles, was noch unklar war, auf und zeigte vergangene Szenen in einem neuen Licht und von einer anderen Seite.  Auch gelang  es der Autorin, Streckenweise und für kurze Momente, große Gefühle zu vermitteln und einen hohen Spannungsbogen aufzubauen der mich als Leser berührte. Aus diesem Grunde gebe ich dem Buch noch 2/5 Krönchen.

Fazit:
Ich bin mit falschen Erwartungen an das Thema Familiensaga gegangen.
Zu viele Namen, zu viele Charakter, zu viele Themen und Handlungswichtige Situationen. Zu wenig Tiefgang und Fülle.  Dadurch wirkt das Ganze leicht unübersichtlich.
Wer allerdings auf viel oberflächiges, kurz angeschnittenes Drama mit Herzschmerz steht, für den ist das Buch eine Empfehlung.
Einen Pluspunkt bekommt das Buch dennoch für sein Cover, welches wenn man es zu Ende gelesen hat, wunderbar authentisch ist und einiges aus dem Buch genau wieder spiegelt.

 

Naja, geht so...

Naja, geht so…

 

 

 

 

 

 

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Über Queen of Home

Im Moment verbringe ich meine Zeit damit, an meinem Blog https://queenofhome.wordpress.com/ zu arbeiten und den Weg vom Wickeltisch in die Küche zur Milchflasche zu planen. Auf dem Weg dahin liegt der Flur des Spielzeuggrauens und so manch einer wurde schon von Teddy verschleppt und nicht mehr gefunden.....
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