Blogparade: Kind-in-Aktion – Bonusthema: Kind und Verkehr

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kind-in-aktion-kleines-logo-rundHeute ist es wieder etwas ruhiger bei uns und so möchte ich mich dem Bonus- Thema der Kind-in-Aktion Blogparade von Timm widmen. Kind und Verkehr, ich werde über unsere eigene aktuelle Situation berichten, in der Großstadt ohne Auto kann dies schon mal ganz spannend werden.
Schaut doch mal vorbei, es ist eine sehr schöne und spannende Aktion die sich über viele weitere Teilnehmer freut.

 

Wir wohnen in Köln, mit mehr als einer Million Einwohnern die einwohnerstärkste Stadt in Nordrhein – Westfalen. Köln hat die Bedeutung  als Verkehrsknotenpunkt durch das hohe Eisenbahnverkehrsaufkommen und den Umschlagbahnhof Köln Eifeltor. Ergänzt wird dies durch die Binnenhäfen und den Flughafen Köln / Bonn.

Bus in KölnNeben dem Auto hat man hier natürlich unzählige weitere Möglichkeiten sich Fortzubewegen. Neben Bus, Bahn und Zug kann man bequem zu Fuß laufen, mit dem Rad fahren, ein Taxi nehmen, mit der Seilbahn fahren oder eine Fahrgemeinschaft bilden.

 

 

Wir besitzen kein Auto, dies hat mehrere Gründe.

  1. Geld, Geld, Geld
  2. Wer einmal in Köln Auto gefahren ist, steigt gern auf Bus und Bahn um. Hier wimmelt es von Ampelsystemen und Einbahnstrassen.
  3. Parkmöglichkeiten und Preise in Parkhäusern
  4. Innerhalb kurzer Zeit erreichen wir bequem alles bis vor die Türe mit den öffentlichen Verkehrsmitteln

 Wir haben bereits öfters überlegt uns ein Auto an zu schaffen, doch den Gedanken immer wieder beiseite geschoben.
Natürlich ist es bequemer und man kann spontaner sein was das einkaufen und reisen angeht, auch mit einem kranken Kind zum Arzt oder wenn man abends oder nachts weg muss, ist es von Vorteil.
Dennoch sprechen viele Dinge dagegen.
Die ewige Parkplatzsuche hat schon so manchen zum verzweifeln gebracht und wer einmal die überteuerten Stundenpreise, teilweise schon zwischen 3 und 4 Euro, im Parkhaus gezahlt hat, weiß wovon ich rede.
Dazu kommt das Ampelsystem- an jeder Ecke und ewig rot.

Strassenbahn in KölnWir wohnen so günstig das wir eine Straßenbahn Haltestelle, eine Bushaltestelle und eine S- Bahn Haltestelle vor der Haustüre haben. Innerhalb kurzer Zeit können wir somit alles erreichen was wir möchten. „Unkompliziert“ und „schnell“. Einsteigen, aussteigen, glücklich sein.

 

Die Strasse in der wir wohnen ist eine Sackgasse und so kann man auch schon mal mit Kreide malen oder Ball spielen ohne direkt überfahren zu werden.
Wenn wir Unterwegs sind sieht schon anders aus.

SNC00326Natürlich haben wir einen Kinderwagen geholt als unsere erste Tochter geboren wurde. Wo wir vorher ohne Kinder immer gemeckert haben, sahen wir uns ab da in genau diesen Situationen wieder.

 

1. Wir stehen an der Bushaltestelle mit dem Kinderwagen, der Bus kommt, die Türen gehen auf und…..
a) es stehen schon Kinderwagen, Rollstühle, Gehhilfen, Fahrräder drin und man kommt überhaupt nicht hinein oder
b)man versucht sich mit Kind und Kegel in den überfüllten Bus zu quetschen und muss an jeder Haltestelle den Wagen hinaus tragen und wieder hinein.

2. Wir müssen mit der Bahn fahren. Einen Aufzug gibt es hier nicht nur eine Rolltreppe. Das Hoch und Herunter fahren auf einer Rolltreppe mit Kinderwagen im Schlepptau ist schon eine Kunst für sich aber auch hier hat man wieder 2 Möglichkeiten.
a) im besten Fall funktioniert die Rolltreppe und man kann den Kinderwagen fest im Griff herunter fahren.
b) zu 80% ist die Rolltreppe außer Betrieb und man muss versuchen den Kinderwagen inklusive Kind und Kegel die Treppe herunter zu tragen, zu 95% ALLEINE. Denn nun taucht das faszinierende Phänomen auf, welches Muskelbepackte Männer im Handumdrehen in komplett Invaliden verwandeln lässt.

3. Ist man endlich auf dem Bahnsteig angekommen, beginnt das Roulett von vorne.
a) die Bahn kommt, die Tür geht auf, man fährt rein und alles klappt Prima.
b) die Bahn kommt, in jedem Abteil stehen bereits Kinderwagen, Fahrräder, Gehhilfen, Gepäckberge und Rollstühle.
c) man hat ausreichend Platz kommt aber nicht hinein da sich eine Metallstange in der Mitte der Türe befindet und während man schnell zu einer anderen Türe hechtet die breit genug ist, schließt der Fahrer diese und fährt ab.

4. Man hat sein Ziel erreicht, steigt aus und muss feststellen das
a) es keinen Aufzug gibt.
b) die Rolltreppe nach Oben nicht funktioniert oder gar nicht Existiert.
c) je nach Stadtteil und Bahnlinie, man ausgerechnet diese erreicht hat die auf der Strasse hält und keinen hochgelegenen Bahnsteig hat und man nun sehen kann wie man einen Kinderwagen aus einer alten Straßenbahn wieder herausbekommt.

WP_000216 (4)Mit einem Kind kann man dies noch ganz gut meistern, interessant wurde es dann als unsere zweite Tochter geboren wurde. Mit noch nicht ganz 2 Jahren konnte die Große noch keine langen Strecken laufen und wir haben uns einen Geschwisterwagen geleistet. In diesem kann die Kleine hinten liegen und später sitzen und Johanna kann vorne sitzen.

Auch in diesem Falle treffen alle obigen Punkte wieder zu allerdings mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad denn:
a) das Gewicht ist nach vorne verlagert was Rolltreppen fahren zum Kraftakt macht um nicht vorne über zu fallen.

b) viele Aufzüge sind so knapp bemessen das man nur Haarscharf oder gar nicht von der Länge hineinpasst.
c) im Bus nimmt man schon alleine den komplett, dafür vorgesehenen Bereich ein.
d) selbst im zusammengefalteten Zustand ist er noch so groß dem er nicht in die meisten Autos passt.
e) die Treppe hoch oder runter tragen fällt für mich ab diesem Zeitpunkt aus. Kind 1 – 13 Kilo, Kind 2 – 8 Kilo und Wagen noch mal 12 Kilo.
f) egal wie man es macht, mit der Länge blockiert man ständig alles und steht permanent im Weg.
e) Kinderwagen und Einkaufswagen funktioniert nicht, entweder man kauft nur soviel wie man auf dem Arm balancieren kann und den Wagen schieben kann ohne das alles herunter fällt oder man lässt das große Kind laufen und belädt den Wagen.

 

IMG_1666Ein Abenteuer für sich ist auch mit dem Kinderwagen mit der deutschen Bahn zu reisen. Aus, in meinen Augen, Fadenscheinigen Gründen wurden Eltern- Kind Abteile abgeschafft, darüber könnt ich mich ja schon wieder auslassen, besonders da andere Gruppen noch extra Abteile für sich beanspruchen dürfen. Aber darum geht es hier ja nicht.

Falls man also mit Kinderwagen und Zug reisen möchte sollte man vorher unbedingt auf den Wagon Plan auf dem Gleis schauen und raussuchen in welchem Abschnitt das Fahrradabteil hält, denn nur hier hat man die Möglichkeit den Kinderwagen unter zu bringen, vorausgesetzt bei den ganzen Fahrrädern und Kofferbergen gibt es noch ein kleines Plätzchen. Meist befindet sich dies Abteil ganz vorne oder ganz hinten, sodass man auch noch über das komplette Gleis, im Zweifelsfall, rennen muss.
Ich bin wirklich froh dass meine Kinder bald solche Fahrten auf eigenen Beinen antreten können und niemand von uns im Rollstuhl sitzt. Die Abstände zwischen Zug- Stufe und Gleis sind manchmal so breit und groß das dort bequem ein Rollstuhl, Kinderwagen, Kofferset, Personen durchfallen können.

IMG_5447Paula feiert im Juni ihren 1. Geburtstag und Johanna wird nur 4 Wochen später 3 Jahre alt.
Mittlerweile haben wir uns auch etwas umstrukturiert und suchen einen neuen glücklichen Käufer für unsere tolle Kinderlimousine.
Wenn wir unterwegs sind nehmen wir nur noch den Buggy mit. Paula kommt in den Buggy und Johanna läuft. Wenn wir sehr lang oder weit unterwegs sind können wir auch wechseln, denn Dank unserem Bondolino kommt Paula einfach vor den Bauch und Johanna kann sich im Wagen ausruhen.

SNC00050Grade bei kurzen Wegen oder schnell einkaufen verzichten wir auf den Wagen. Auch wenn wir meine Eltern besuchen oder mit ihnen unterwegs sind denn dort im Auto haben Oma und Opa natürlich Babyschale und Kindersitz.

 

IMG_0568Doch nichts desto trotz sind wir viel mit den Kindern unterwegs und scheuen uns auch nicht mit komplettem Gepäck, den Kindern und dem Wagen in den Urlaub zu fahren.
Auch sind wir schon mit Säugling geflogen, zwar „nur“ von Köln nach Dresden aber das hat dann auch schon gereicht.
Mir wären es persönlich schon lieber wenn wir Verkehrsberuhigt wohnen würden und die Kinder mehr Platz zum spielen hätten. Dennoch haben wir viele Rückzugsorte wie den Wald, Park, Spielplatz wo sie außer von Fahrrädern, Hunden und Joggern nicht weiter „gestört“ werden.

Unsere Kinder wachsen mit dem Verkehr auf und es wird immer ein mehr oder weniger großer Teil ihres Lebens sein. Was wir tun können ist, unsere Kinder auf den Verkehr vorzubereiten, die verschiedenen Arten zu erklären und zeigen, Regeln lernen, worauf man achten muss.
IMG_3429Es ist nicht immer einfach zu verstehen warum man bei ROT stehen bleiben muss, erst nach Links und Rechts schauen soll bevor man über die Strasse geht und warum man immer bei Mama und Papa an der Hand bleiben muss. Dafür macht es jede Menge Spaß mit Papa 2x die Rolltreppe rauf und runter zu fahren, wenn sie dann mal funktioniert, aus dem Fenster in Bus und Bahn zu schauen, eine Fahrkarte am Automaten zu holen und sie ab zu stempeln und zu beobachten wer alles ein und aus steigt und sich wie die Großen an den Stangen und Schlaufen fest zu halten während es fährt und wackelt. Und wenn es draußen dunkel ist, grade im Winter kann man tolle Leuchtewesten und/oder Reflektoren anziehen womit man aussieht wie ein Glühwürmchen.

Dank unserer Kinder hat sich auch unser eigenes Verhalten gegenüber dem Verkehr geändert, wo man sonst noch schnell über die Ampel oder den Zebrastreifen gehuscht ist bleibt man nun extra früh stehen und erklärt und macht. Auch rennt man nicht mehr wie verrückt einem Bus oder einer Bahn hinterher um sich in letzter Sekunde durch die, sich grade schließende, Türe zu quetschen. Sondern wartet in aller Ruhe die 10 Minuten ab. Wir legen viel mehr Wert auf Sicherheit als vor unseren Kindern und hoffen ihnen einen guten Start in den Verkehrsdschungel ermöglicht zu haben.

 Im Sommer wird das Dreirad dann auch gegen ein Fahrrad ausgetauscht, womit wir dann auch wieder mit einem neuen Verkehrsmittel unterwegs sind und es wieder viel zu lernen gibt. Außerdem wollen wir bei uns auf dem Rhein eine Bootsfahrt mit der KD machen. Somit haben wir dann auch den Schiffsverkehr benutzt und ich glaube alle Arten durch oder?!

 

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Über Queen of Home

Im Moment verbringe ich meine Zeit damit, an meinem Blog https://queenofhome.wordpress.com/ zu arbeiten und den Weg vom Wickeltisch in die Küche zur Milchflasche zu planen. Auf dem Weg dahin liegt der Flur des Spielzeuggrauens und so manch einer wurde schon von Teddy verschleppt und nicht mehr gefunden.....
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4 Antworten zu Blogparade: Kind-in-Aktion – Bonusthema: Kind und Verkehr

  1. Der NetzBlogger schreibt:

    Hallo Andrea,
    mein erster Kommentar war schon so lang … ist der PC eingefroren. Ich muss das mal beobachten.
    Ok noch einmal. Ich hoffe, ich schaffe jetzt den Kommentar zu Ende zu schreiben.
    Erst einmal bin ich platt. Mit so viel Engagement hatte ich nicht gerechnet. 😉
    Wiedereinmal bin ich restlos begeistert.
    Das ich in Köln mit der Seilbahn fahren kann, überrascht mich doch sehr. Bisher war ich in Köln nur am Hauptbahnhof um auf den nächsten Zug zu warten. 😉
    Ein Auto möchte ich nicht missen. was das an Einschränkung der Freiheit und Praktikabilität bedeutet, lässt sich nicht durch gutes Netz der öffentlichen Verkehrsmittel wieder wettmachen.
    Mit dem Roller komme ich oft schneller irgendwo hin, weil die Autos im Stau stehen oder der Bus 2 Stunden braucht (mit Roller 10 Minuten).
    Jetzt, mit Kind, ist das natürlich etwas schwierig. 😉
    Natürlich ist ein Auto teuer und ich kann dich durchaus verstehen.
    Auch hier in Berlin ist das ziemlich anstrengend zu fahren, wenn man nicht sicher fährt. Wie sagt man so schön: Wer in Berlin Auto fahren kann, der kann überall fahren. 😉
    Ich freue mich jedenfalls darüber, dass du „Unkompliziert“ und „schnell“ so geschrieben hast, wenn von den „Öffentlichen“ die Rede ist. 🙂
    Selbst in einer Einbahnstraße kann ich hier keine Kinder spielen lassen. Wenn sie schon nicht von Autos umgefahren werden, dann von Radfahrern und/oder werden von anderen „Mitbürgern“ angemacht, abgezockt oder sonst irgendetwas, wo ich ständig ein Auge drauf haben muss. Ja, Berlin ist teilweise ziemlich „robust“. Aber das ist eher ein gesellschaftliches Problem und ist nicht nur in Berlin zu finden.
    Gott sei Dank kenne ich noch schöne Orte im Park. 😉

    Hattet ihr wirklich vorgehabt, keinen Kinderwagen zu nutzen oder wie kann ich Dich in diesem Zusammenhang verstehen?
    Deine zu erstens aufgeführten Punkte kann ich voll bestätigen aber da lasse ich mich nicht beirren und verärgern. Man muss da etwas abgehärtet sein oder viel Zeit haben …

    Immerhin hast Du eine Rolltreppe vorgefunden. Du glaubst gar nicht, wie oft es nur Treppen gibt oder alles andere kaputt ist. Das ist wirklich nervig. Zum Glück gibt es ja noch hilfsbereite Menschen. 🙂
    Komischerweise half mir letztens ein Mann mit den Wagen aus dem Bus obwohl ich selbst ein Mann war. also doppelt bewundernswert. 🙂
    Ansonsten mache ich einfach den Mund auf. Ich habe da keine Probleme. Wenn du es nicht machst, bist du echt aufgeschmissen.

    Mal nebenbei: Das Bild mit dem Zwillingskinderwagen sieht schon gut aus – Die Queen of Home eben. 🙂
    Du bist jedenfalls nicht zu beneiden, wenn es um die Unwegsamkeiten im Verkehr geht aber umso mehr zu bewundern, mit welcher Gelassenheit du damit umgehst. 🙂

    Ich persönlich finde es auch ein Unding, aus kostengründen Eltern- Kind Abteile abzuschaffen. Ich habe bei der Bahn gearbeitet und diese Abteile waren sehr gefragt.
    Vielen Dank für Deinen Tipp mit dem Waggon für Fahrräder. Das werde ich mir für das nächste Mal merken. 🙂

    die Zeit vergeht so schnell. Schon wieder ein Jahr vorbei und die große ist schon 4 Jahre alt. Deine Kinderlimousine kann ich derzeit nicht gebrauchen aber wer weiß …

    Einen Tragegurt (Ein Bondolino kannte ich noch gar nicht) wollte ich mir auch noch anschaffen aber die sind so dermaßen teuer. Ob sich das wirklich lohnt? Mal nebenbei 120 Euro sind schon viel. Aber Dein Mann sieht richtig gut damit aus. 🙂

    Du beschreibst es ganz gut. Wenn die Kinder mit Verkehr aufwachsen, sollte man meinen, das es ihnen leichter fällt, sich darauf einzustellen. Aber wenn die Eltern dahingehend kein Vorbild sind (das sehe ich sehr oft), dann schlage ich innerlich die Hände über den Kopf. Wie fahrlässig manche eltern mit der Verkehrserziehung umgehen ist schon sträflich.
    Die Idee, Verkehrserziehung mit Spaß zu verbinden, wie ihr es tut, finde ich wirklich klasse. Ich sehe das immer eetwas ernster, versuche aber dabei locker zu bleiben. Naja. Ich werde mirschon etwas einfallen lassen und mir Deine Tipps zu Herzen nehmen. 🙂

    Es gibt noch viele andere Fortbewegungsmittel: den Hubschrauber, den Ballon, die Rikscha usw. 🙂
    Auf dem Ausflugsdampfer ist es auch oft eng mit Kinderwagen, doch bei einer Fähre sieht das ganz anders aus, sollte es zumindestens. Wenn ich da an die Treppen vom Autodeck wegzukommen denke …
    LG Timm

    • Queen of Home schreibt:

      Lieber Timm,

      Köln ist schon eine sehenswerte Stadt, auch ausserhablb vom Bahnhof 😉 Und auch mit Kindern kann man hier vieles unternehmen. Sag Bescheid wenn du das nächste Mal hier bist dann machen wir etwas zusammen und ich zeige dir „alles“.
      Im Moment nutzen wir wirklich nur noch selten den Wagen, mit dem Tragesystem ist es sehr komfortabel und die Große kann mit ihren fast 3 ja schon einiges zu Fuß zurücklegen, so ist man viel unabhängiger. Wir werden uns aber in nächster Zeit einen faltbaren Bollerwagen zulegen, für die Stadt IDEAL.
      Ich möchte diese Tragesysteme nicht missen. Ja, die Anschaffung ist nicht besonders günstig, man kann viele aber auch schon gebraucht kaufen und es gibt auch preiswertere Modelle. Wir haben uns aber bewußt für den Bondolino entschieden. Im Laden ahben wir alle an und ausprobiert. Da mein Mann mit 1,90 m nicht klein ist und ich nicht grade eine „Waldelfe“ war dies eine super Variante. Der bequem zu tragen, einfach zu handhaben, und mit Klettgurten im Hüftbereich zu vergrößern oder verkleinern. Ich werde mal einen Bericht darüber schreiben, der hat so viele Vorteile.
      scid=45212&kw=8614278&pub_cr_id=20214620314

      Wir haben aber auch noch dieses Tragetuch hier:
      http://www.mytoys.de/Cybex-Tragetuch-u-GO-Purple-Potion-2011/Babytragen-Traget%C3%BCcher/Unterwegs-zu-Fu%C3%9F/KID/de-mt.tr.ca01.02.02/2233452
      Für zu Hause oder mal schnell Brötchen holen auch sehr empfehlenswert doch für uns nicht geeignet wenn wir Ausflüge machen oder länger unterwegs sind. Diese gewickelei kann ganz schön nerven und wenn es geregnet hat liegt das Tuch mit über 2 Meter Länge auch schonmal im Matsch.
      Siehst du, ich habe ganz vergessen, auch bei uns gibt es die Rikscha und Fähren. Das werde ich dann noch in meinem Artikel bei Daggys Monatsthema aufgreifen, den muss ich auch noch fertig tippen.
      Wenn ihr interesse habt schicke ich euch gerne unser Baby Dan zu. Das ist eine ganz einfache und kleine Bauchtrage, unser Nesthäckchen ist nun auch rausgewachsen. Dann könnt ihr ein bischen üben und ausprobieren wie das so ist 😉

      liebste Grüße
      Andrea

      • Der NetzBlogger schreibt:

        Hallo Andrea,
        Dein Angebot mit Köln finde ich klasse. Ob sich das wirklich in die Tat umsetzen lässt? Mal sehen. 🙂
        Auf jden Fall vielen Dank für die Einladung! 🙂
        Leider gibt es keinen Link zu Deinem Tragegurt. Ich hätte ihn mir gerne angesehen.

        „faltbaren Bollerwagen“ – ihr kommt auf Ideen. Ist es nicht besser mit den kindern zu laufen, auch wenn es anstrengend ist? Oder soll Dein Mann da rein? 🙂
        Ich finde den Bondolino auch sehr schön, doch die von mir getesteten Systeme waren für mich immer so eng (ich muss unbedingt abnehmen!). Nur bei einem System klappte es ganz gut. Ich weiß nur nicht mehr welches, da ich es mir sowieso nicht leisten kann. ;(
        Naja, muss ich das Kind in den Armen halten. 🙂
        Dein Angebot mit der BabyDan-Bauchtrage nehme ich wirklich dankend an. 🙂
        Ich bin schon gespannt, wie sie ist.
        LG Timm

  2. Iris schreibt:

    Hallo Andrea,
    was für ein Artikel, oder sollte ich sagen Roman? Hut ab auf jeden Fall vor deiner Schreibfülle und den vielen Fotos! Du hast so viele interessante Aspekte aufgezeigt, die mich im ersten Teil zu dem Schluss führten: Es lebe das individuelle Auto, egal, was es für Nachteile bringt. Ich bin auch ohne Kinder konsequenter Personennahverkehrsvermeider und stehe dazu. Als ich noch mit Kindern unterwegs war, war ich auch immer froh über das Auto. Es hatte allerdings wirklich den Nachteil, dass sie erst spät an Bahn und Bus herangeführt wurden. Zumindest von mir. Da sie aber in einer Kita waren, wo ausgesprochen viele Ausflüge mit den Öffentlichen gemacht wurden, haben sie auch das früh kennen gelernt. Und das Fußgängerdasein hat man ja auch mit Auto.
    Was mir genau wie dir auffällt, ist der plötzliche Kräfteschwund junger Münner, wenn Mütter mit Kinderwagen unterwegs an einem Hindernis landen. Aber natürlich gibt es immer wieder löbliche Ausnahmen.
    LG Iris

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