Blogparade: Kind-in-Aktion #2: Schlafen, spielen, toben – Das Kind im Kinderzimmer

Bewertungskrone

kind-in-aktion-kleines-logo-rundMontag, ein neuer Wochenstart und ein neues Thema bei Timms Blogparade Kind-in-Aktion.
Letzte Woche durften wir in Erinnerungen schwelgen und uns ins Gedächtnis rufen das wir alle einmal jung waren. In dieser Woche bekommen wir Einblick in die Kinderzimmer von gestern und heute.
Timm möchte gerne wissen:
Wie es bei Euch im Kinderzimmer aussieht / aussehen würde, wo Kinder ihr Reich haben.

Eine kurze und zutreffende Antwort wäre auf jeden Fall CHAOTISCH, wo Kinder sind herrscht selten Ordnung 😉
Wenn ich zurück blicke, haben meine jüngere Schwester und ich es immer ganz gut gehabt. Jeder hatte sein eigenes Reich. Wir hatten jeder ein eigenes Bett, einen Kleiderschrank, Schreibtisch und jede Menge Platz für unser Spielzeug woran es uns nicht gefehlt hat. Es gab eine Zeit da wollten wir unbedingt ein Hochbett haben, und so haben wir es irgendwann bekommen. Dann hatten wir ein Zimmer zum schlafen und eines nur zum spielen, was natürlich toll war. Zu der Zeit haben wir in einem großen Haus mit Garten gewohnt zu dem auch ein Speicher gehörte. Unsere Eltern hatten dort oben  einen Teil abgetrennt und uns ein Reich nur für Barbies gebaut. Dort könnten wir dann in aller Ruhe, ungestört spielen und vor allem auch alles stehen lassen.
Als wir dann umgezogen sind hatte wieder jeder sein eigenes Zimmer in unserer Wohnung. Ich weiß dass ich damals in die 7. Klasse gekommen bin und aus einem Kinderzimmer ein Jugendzimmer wurde. Mein Vater hatte mir eine ganze Schreibtischlandschaft gebaut mit Regalen und jeder Menge Schubladen und Aufbewahrungsmöglichkeiten. Dass war richtig schick. Wie jeder „Teeny“ musste auch ich mich selbst verwirklichen und so tapezierte ich einmal mein Zimmer mit Alufolie damit es schön glitzerte, ein anderes Mal mit Romantik Postern aus der Bravo Girl und später lies ich alle meine Freunde mit Edding an meine Wände schreiben, ein riesen Poesiealbum. Auch Liedtexte und Gedichte und Zeichnungen fanden dort ihren Platz. Ich weiß noch als wir ausgezogen sind haben wir richtig Probleme bekommen da der Edding selbst durch Gips noch durchschien.

 

Was gehört eurer Meinung nach unbedingt dort rein, was lieber nicht?

Das Kinderzimmer ist das eigene Reich der Knirpse, dort können sie sich zurück ziehen, toben, entspannen, spielen, schlafen, mit Freunden zusammen sein und ihre eigenen Geheimnisse haben.
Wenn wir den Platz hätten würde das Kinderzimmer für unsere Mäuse ganz anderes aussehen wie es momentan der Fall ist.
Ich finde es vollkommen in Ordnung wenn Kinder in ihrem Zimmer schlafen und spielen. Also gehört definitiv ein Bett hinein. Damit man sich wohlfühlt eine schöne Bettwäsche und später dann Kuschelkissen und Kuscheltiere. Wenn man viel Platz hat noch eine separate Ausruhe und Kuschelecke damit die Kleinen auch mal Pause machen können und einen Platz haben wo sie auch mal ungestört ein Buch lesen und liegen lassen können ohne es mit schlafen in Verbindung zu bringen.
Dort würde dann auch ein großer Spielteppich liegen mit Kisten zur Aufbewahrung der Spielsachen. Auf dem Teppich können sie dann nach Herzenslust bauen, stapeln, spielen, mit den Autos fahren und und und.

SNC00697Wir mögen das Trofast System des berühmten schwedischen Möbelhauses. Schön bunt, stabil, kindgerecht, individuell zusammen zu bauen und einfach in der Bedienung. Schublade raus, Spielsachen hinein, Schublade zu- das können selbst die Kleinsten schon. Ein Kleiderschrank sollte auch vorhanden sein damit alles seinen Platz findet, am besten mit vielen Schulbladen unten dann können die Kinder gut mithelfen ihre Sachen einräumen.
Und da wir ein großes Mädel haben welches stolze Puppenmama von mehreren Babys ist, natürlich eine Puppenecke wo ihre ganzen Puppen Sachen Platz finden und sie sich in Ruhe darum kümmern kann.

Was nicht in das Zimmer gehört ist natürlich auch eine Frage vom Alter des Kindes.
Auf gar keinen Fall sollten aber Sachen hinein die einfach nichts mit dem Kind zu tun haben, Die Wintersachen der Familie, Nahrungsmittel, Putz und Waschmittel, Vorräte, Bügelbrett, Wäschekörbe und so weiter. Auch wenn das Kinderzimmer riesig ist, sollte es doch nur für das Kind sein.
In unsere jetzigen Kinderzimmer gehören definitiv KEIN Fernseher, Spielekonsole, Telefon, keine Haustiere und noch keine Dinge die sie erst im späteren Alter braucht wie z.B. ein Schreibtisch.

Was findet dort statt? Ist es eher ein Schlaf- oder Spielzimmer oder beides oder gar nichts davon? Wie ist es gestaltet?

Wir haben leider nur eine 3- Zimmer Wohnung wobei das Kinderzimmer früher unser Büro gewesen ist. Wir hoffen bald eine passende neue Wohnung für uns zu finden denn langsam wird es mit dem Platz wirklich knapp.

16.07.2010b100_1020Unser Nesthäkchen schläft noch im Beistellbett bei Mama und spielt im Wohnzimmer.

 

SNC00017IMG_0036Die große hat ihr eigenes Zimmer, in dem stehen ihr Bett, der Stillsessel der nun als Kuschelsessel dient, ein Kleiderschrank, der Wickeltisch, 2 Regale für das Spielzeug und Pflegeprodukte, ein Sideboard in dem ich Ersatzbettwäsche, Fußsäcke, Bücher für Später, Tragetuch, Bauchtrage usw. aufbewahre. Sie hat dort ein eigenes Puppenbett und die großen Spielsachen wie Motorikschleife, Puppenwagen, Stapelfreunde Stadt finden dort ihren Platz. Sie hat hier zwar auch eine kleine Ecke mit Puzzlematte zum spielen doch ist das alles sehr eng.

IMG_1483IMG_0711Gestaltet haben wir es vor der Geburt unserer 1.Tochter und haben uns bewusst für Pastelltöne entschieden. Vom Boden bis zur Mitte des Zimmers haben wir Lindgrün gestrichen, darüber bis zur Decke in einem Vanilleton. Am Fenster und Bett die Dachschräge ist Flieder Farben. Wir hatten uns damals für Winni Pooh entschieden und eine Bordüre geklebt sowie einige Bilder auf Keilrahmen dazu aufgehängt. Im Fenster hängt noch ein buntes Schmetterlingsmobile. Wir haben eine neutrale weiße Ballonlampe gewählt. Ein Baldachin hatten wir auch aufgehängt, der wurde allerdings regelmäßig von der Decke abgerissen so dass wir ihn erstmal weg geräumt haben. Es ist zwar klein aber bietet dennoch Platz für ihre gefühlten 1 Millionen Kuscheltiere.

100_1717Wir haben im Wohnzimmer alles weg geräumt so dass eine große Fläche entstand, auf der Hälfte liegen Puzzelmatten und hier hat sie noch 2 Regale/Schränke mit den Spielsachen. Außerdem haben wir einige Aufbewahrungsboxen in die wir schnell die Spielsachen sortieren oder wegräumen können und die immer wieder ausgetauscht werden damit es interessanter bleibt.
 
100_1729100_1827Manchmal sitzen aber auch die Zwerge darin *grins* Und so dient unser Wohnzimmer als Büro, Aufenthaltsort und großes Spielzimmer für die Kinder.
IMG_0802Wenn Besuch kommt gehen die Kinder aber meistens ins Kinderzimmer zum spielen.

 

Gibt es in deinem Kinderzimmer ein besonderes Highlight?
Ich denke unseren Kindern geht es schon sehr gut und sie haben vielleicht sogar mehr Sachen wie andere. Wir haben auch alles Weitere ins Schlafzimmer und Keller verbannt damit sie Platz haben. An sich würde ich sagen dass alle Spielsachen Highlights sind, es gibt ja genug Kinder die nichts oder nur sehr wenig haben.

IMG_4248Was vielleicht nicht jedes Kind in seinem Zimmer hat ist eine Tafel für Kreide zum malen. Wir haben die Zimmertüre mit Tafelfolie beklebt. So kann sie jederzeit ein Kunstwerk zaubern. Und da wir einen quadratischen Flur haben mit Türen zu jedem Raum ist sie auch nie alleine denn wir können uns von überall sehen. Außerdem hat sie eine große Musikmatte die wir auf den Boden legen können, wenn man mit den Füßen oder Händen darauf drückt kann man wunderbar
musizieren.

100_1242100_1340100_1503Ein Spielnest haben wir auch in dem es sich schön liegen lässt und wenn etwas mehr Action gefordert wird dann geht es ab in die Schaukel.

100_1840100_1775Es kommt auch vor das wir eine wilde Schlauchbootfahrt machen oder das Planschbecken mit Bällen füllen. Aber an und für sich braucht man dieses ganze Spielzeug  gar nicht denn die besten Highlights sind immer noch die Sachen von Mama und Papa *grins*

                                  100_1758                              100_1767

Und wir haben ein Dachgeschoss Fenster durch welches wir alles wunderbar überblicken können und den Vögeln im Baum jeden Morgen Hallo sagen können.

Advertisements

Über Queen of Home

Im Moment verbringe ich meine Zeit damit, an meinem Blog https://queenofhome.wordpress.com/ zu arbeiten und den Weg vom Wickeltisch in die Küche zur Milchflasche zu planen. Auf dem Weg dahin liegt der Flur des Spielzeuggrauens und so manch einer wurde schon von Teddy verschleppt und nicht mehr gefunden.....
Dieser Beitrag wurde unter Blogger-Aktion, Kind-in-Aktion abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

6 Antworten zu Blogparade: Kind-in-Aktion #2: Schlafen, spielen, toben – Das Kind im Kinderzimmer

  1. Der NetzBlogger schreibt:

    Hallo Andrea,
    als allererstes bin ich wieder einmal baff, mit wieviel Liebe und Enthusiasmus diesen Artikel geschrieben hast. 🙂
    Du bist also ein Mädchen gewesen, welches ein Schlafzimmer und ein Spielzimmer hatte. soso. 🙂 Ich hatte gerade woanders kommentiert, dass ich noch keinen kennenlernte, der dies hatte.
    So schnell geht das. 😉

    Deine Beschreibungen zum Spielen und zum Kinderzimmer lesen sich, als hättest Du eine Traumkindheit verbracht. Das gefällt mit für Dich. 🙂
    An eine Alufolie-Tapete hätte ich nie gedacht. Aber das hätten meine Eltern auch nicht erlaubt, geschweige denn mit Edding die Tapeten zu „verschönern“. 🙂

    Die Idee mit der Pausen-Ecke finde ich auch gut. So muss nicht immer das Bett aufgeräumt werden. Wie du auch, möchte ich meinem Kind auch die Möglichkeit bieten, seine Geheimnisse zu haben. Das gehört eben zur Verwirklichung. Selbst wenn ich das Geheimnis weiß, würde ich es nicht unbedingt ausplaudern. 😉

    Um es kurz zu machen: Deine Beschreibung zum Kinderzimmer folge ich ohne Widerstand. 🙂
    Ich schaue mir wieder deine tollen Bilder an und muss feststellen, wie organisiert und aufgeräumt und dennoch kindgerecht alles ist. Ob ich das jemals so hinbekommen werde? …

    Ein Frage habe ich dann aber doch. Findest Du die Schaukel mit der Musik nicht etwas nervig?

    Jetzt ist aber genug. Bei so viel Fantasie und Talent kann ich nur noch hoffen, dass ihr schnell eine schöne, größere Wohnung findet. Das wird jedem Beteiligten zu wünschen sein. 🙂

    LG Timm

    • Queen of Home schreibt:

      Guten Abend,

      ich werde dir auch noch ausführlich antworten aber nicht mehr heute da wir den ganzen Tag unterwegs waren 😉
      Hehe du wirst es mir sicher auf Anhieb glauben das wir die Batterrien aus dem Musikfach entfernt haben 😉
      Die Musik ging wirklich nicht, die Schaukel ansich ist schon eine tolle Sache, allerdings wollten unsere Mädels nur rein im Alter von bis zu 6 Monaten. Nun haben wir den Sitz herausgenommen den man zum Sessel umfunktionieren kann, OHNE MUSIK. Unsere Ohren und vor allem Nerven danken es uns 😉

      • Der NetzBlogger schreibt:

        Erst einmal „hihihi“. 🙂
        Ich finde es gut, Spielsachen oder andere Dinge kaufen zu können, die weiter oder anders noch verwendet werden können.
        Zum Glück stand in der Bedienungsanleitung, wie es funktioniert, die Batterien zu entfernen, oder? 🙂
        LG Timm

  2. sabo schreibt:

    Hachja, darf ich einziehen?

  3. Iris schreibt:

    Hallo Andrea,
    du hast wieder einen tollen Artikel zu der Parade geschrieben. Un erst die vielen Fotos 🙂 Beim Lesen über deine eigenen Kinderzimmer sind mir fast die Augen aus dem Kopf gekullert: Ein Barbiezimmer! Wahnsinn!!! Und deine Eltern waren ja sehr tolerant, was deine eigene Kreativität bei der Wandgestaltung angeht. Das hätte ich nie im Leben gedurft – und ehrlich gesagt müsste ich mir sehr überlegen, ob ich es meinen eigenen inzwischen großen Kindern erlaubt hätte. Die bunte aber gemäßigte Farbgebung an den Wänden des jetzigen Kinderzimmers bei euch gefällt mir sehr gut.
    LG Iris

    • Queen of Home schreibt:

      Huhu Iris,

      DANKESCHÖN.

      Oh, meine Eltern fanden nicht alles gut was ich so gemacht habe. Mit Postern ist ja alles in Ordnung, Alufolie ging auch noch aber den Edding muss ich mir huete nach 15 Jahren noch anhören. Dazu muss ich aber gestehen weiss ich auch nicht was mich geritten hat, das war wirklich eine Schweinerei und ist in den Beton gezogen. Und ganz ehrlich ich glaube bei meinen beiden würde ich nicht so reagieren wie meine Eltern und total ausflippen 😉

Deine Meinung ist gefragt :

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s