Blog- Aktion: (M)eine Stadt in Bildern #2 – Sakralbauten

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Auf daggis-welt hat im Januar eine neue Blogparade, mit dem Thema (M)eine Stadt in Bildern, gestartet. Da ich mir auch schon mal überlegt hatte, das es ganz interessant sein könnte zu sehen wo andere Blogger leben, seine Stadt ein wenig vor zu stellen, mache ich gerne bei dieser Blogparade mit.
Auch hier steht jeder Monat unter einem anderen Thema zu dem Ihr einen Beitrag, in Wort und Bild, auf Eurem Blog veröffentlichen könnt. Der Januar stand unter dem Thema Verwaltungsgebäude.
Jetzt im Februar geht es mit SAKRALBAUTEN weiter.Dieses Mal bleibe ich wieder in Köln, natürlich gibt es auch anderswo sehr schöne, bedeutende, große, alte und beeindruckende Bauten, doch Köln ist meine Heimat und hat Allerhand zu bieten.

Innerhalb des Verlaufs der alten Stadtmauer, liegen auf engem Raum die 12 Romanischen Kirchen. Diese Stifts- oder Klosterkirchen zählen zu den bedeutendsten in Westeuropa und dokumentieren das Wachstum und den Reichtum des hochmittelalterlichen Kölns. 
( Quelle: www.koelntourismus.de)

St. Andreas, Köln

St. Andreas
Nur zwei Gehminuten vom Dom entfernt steht die spätromanische Kirche St. Andreas – mitten im Kölner Bankenviertel. Erzbischof Bruno gründete die Kirche um 960 als Chorherrenstift. Auffallende Besonderheit von St. Andreas ist die Stilverbindung zwischen Romanik und Gotik. Der romanische Teil zeigt reiche, ornamentale bauplastische Elemente, die spätgotische Chorhalle beeindruckt durch ihre schlichte Eleganz.
Die Seitenkapellen des Langhauses zeigen umfangreiche Reste von Wandmalereien. Ein besonderer Raumeindruck entsteht zudem durch die dunkel leuchtenden Chorfenster aus dem späten 19. Jahrhundert.
Eine bemerkenswerte Verbindung gehen romanische und neuzeitliche Architektur in der Krypta von St. Andreas ein. Die außergewöhnliche Atmosphäre wird durch die künstliche Beleuchtung des unterirdischen Raums verstärkt: Flache Lichtkuppeln, von bewusst dünnen Betonsäulen getragen, verbreiten einen indirekten Lichteinfall.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

 

St. Aposteln
Mitten im Großstadtverkehr liegt St. Aposteln: Eine monumentale Oase der Ruhe, eine eigene, ganz andere Welt. Ihr Glanzstück ist der um 1200 erbaute überkuppelte Kleeblattchor.
Die Entstehungsgeschichte des heutigen Baus beginnt im 11. Jahrhundert. Damals lag die Kirche an der Straße Richtung Aachen, direkt vor der römischen Stadtmauer am westlichen Haupttor. Sie gehörte zum Chorherrenstift, das Erzbischof Pilgrim seinerzeit gründete. Im 13. Jahrhundert wurde die Kirche deutlich vergrößert. Neben dem Kleeblattchor entstand zu dieser Zeit auch die achteckige Kuppel über der Vierung, die St. Aposteln ihr monumentales, fast byzantinisches Aussehen verleiht. Die alten Strukturen wurden trotz der baulichen Veränderungen bewahrt, nachgezeichnet und gekonnt in das neue Bauprojekt integriert.
Die aufeinander folgenden und sich ergänzenden Bauphasen sind in St. Aposteln gut erkennbar. Eine außergewöhnliche und umstrittene Verbindung von historischer und zeitgenössischer Kunst zeigt ein Blick in die Gewölbe des Chors. Die modernen Ausmalungen von Herrmann Gottfried aus den Jahren 1988 bis 1994 rufen immer wieder kontroverse Meinungen hervor.

St. Cäcilien
Eine Sonderstellung unter den romanischen Kirchen nimmt die ehemalige Damenstiftskirche St. Cäcilien aus dem 12. Jahrhundert ein. Seit 1956 ist sie Sitz des Museums Schnütgen, das eine der wichtigsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst in Europa mit singulärem Ambiente beherbergt.
Bemerkenswert ist auch die direkte Nachbarschaft von St. Cäcilien und der Pfarrkirche St. Peter aus spätgotischer Zeit. Es ist das einzige erhaltene Beispiel für das früher typische Nebeneinander von Kloster- und Pfarrkirchen in Köln.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

File:Georgskirche Koeln - Testing Sigma 8-16.jpgSt. Georg
Durch ihren massigen Westturm wirkt die einzige erhaltene Säulenbasilika romanischen Baustils im Rheinland wie eine gedrungene Festung. Vermutlich war der Turm, dessen Mauer fünf Meter dick ist, ursprünglich höher geplant.
Der Innenraum St. Georgs vermittelt einen anderen Eindruck als die blockhafte Außenansicht vermuten lässt. Säulen, teils wiederverwendet aus römischen Bauwerken, gliedern die Kirche in drei Schiffe. Ursprünglich hatte die Säulenbasilika eine flache Decke. Im 12. Jahrhundert wurde diese durch Gewölbe ersetzt. Die beiden zusätzlich eingebauten Pfeiler durchbrechen seitdem die Einheit der Basilika. Den Raumeindruck in St. Georg prägen seit den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts die expressionistischen Fenster von Jan Thorn-Prikker sowie die beiden Groß-Kreuze aus dem 11. und 14. Jahrhundert.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

St. Gereon
Nach der mittelalterlichen Legende war der Namenspatron von St. Gereon ein römischer Offizier, der zusammen mit 318 Legionären für seinen christlichen Glauben starb. Auf dem Grab der Märtyrer wurde in der Spätantike, um 350 nach Christus, eine Kirche mit ovalem Grundriss errichtet: die Keimzelle des heutigen Kirchenbaus.
In vier aufeinander folgenden großen Bauetappen entstand der riesige Zentralraum mit angefügtem Langchor und Krypta. Der Ursprungsbau blieb in der Erdgeschosszone erhalten und sichtbar, er wurde lediglich ummantelt und in den oberen Partien abgebrochen, zu enormer Höhe aufgestockt und mit einem Dekagon überkuppelt – eine architektonische Glanzleistung, die bis heute das Bild St. Gereons bestimmt. Mit der Hagia Sofia in Konstantinopel und der Domkuppel in Florenz wird diese einzigartige Konstruktion nördlich der Alpen gleichgesetzt. St. Gereon in Köln war herausragend in der Architekturgeschichte seiner Zeit. Genial war auch die Einbindung des spätantiken Mauerwerkes in die neuen Gebäudestrukturen.
Die einzelnen Phasen der Entstehungsgeschichte sind bis in die Gegenwart gut zu erkennen. Erahnen kann man selbst den Kult der Soldatenmärtyrer bis heute: Die wieder verwendeten römischen Sarkophagen sind zum Teil bis heute mit Reliquien aus dieser Zeit gefüllt.
Beeindruckend ist der Blick von unten in das zehneckige, 21 Meter umspannende Gewölbe. Es bietet ein großartiges Raum- und Lichterlebnis: Die stark farbigen Fenster von Georg Meistermann schaffen eine dem mittelalterlichen Empfinden ähnliche Lichtsituation: farbig und relativ dunkel. Große Intensität geht auch von der Kuppelausmalung in leuchtendem Rot mit goldenen Ornamenten aus.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

File:Köln st.kunibert.jpgSt. Kunibert
Die jüngste romanische Kirche Kölns, St. Kunibert, prägt das Rheinpanorama im Norden der Domstadt. Vollendet wurde sie 1247, ein Jahr vor der Grundsteinlegung des Kölner Doms.
Die vergleichsweise reiche Ausstattung aus dem Mittelalter blieb erhalten. Altäre an den Langhauspfeilern verweisen auf den ehemaligen Stiftskirchencharakter. Herausragend ist die gleichermaßen monumental wie grazil wirkende Verkündigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert, die den ehemaligen Bereich des inneren Chors markiert. Ebenso bedeutsam sind die umfangreich erhalten gebliebenen Wandmalereien im Chor, der originale Fußbodenbelag um den Hochaltar und die Fenster aus der Entstehungszeit. Einen modernen Blickfang besonderer Art stellt das neue Schatzhaus mit dem Kirchenschatz im Westquerhaus dar.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

File:Köln st maria im kapitol dreikonchenanlage 251204.jpgSt. Maria im Kapitol
St. Maria im Kapitol befindet sich an der Stelle, wo sich im römischen Köln der Kapitolstempel befand. Der Bau in seiner heutigen Gestalt entstand im 11. Jahrhundert. Die vorgegebenen Proportionen des Tempels wurden beim Bau des Langhauses beibehalten. Die Initiatorin des Bauprojektes war die Benediktiner-Äbtissin Ida, Enkelin von Kaiser Otto II. Die kaiserliche Herkunft und ihr daraus abgeleiteter Anspruch äußern sich deutlich in der Größe von Kirche und Krypta.
Auch die Ausstattung, wie die beiden hölzernen Türflügel aus der Zeit um 1065, das 1304 geweihte und äußerst expressive Gabelkruzifix, die spätgotischen Glasmalereien oder der Renaissancelettner, der den Chor vom Langhausbereich trennt, erfüllte in ihrer Zeit höchste Ansprüche.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

Datei:St maria in lyskirchen koeln.jpgSt. Maria in Lyskirchen
Von den zwölf romanischen Kirchen Kölns ist St. Maria in Lyskirchen die kleinste und einzige, die als Pfarrkirche erbaut wurde. Sie liegt direkt am Rhein, zwischen Deutzer- und Severinsbrücke.
Im Laufe ihrer Existenz (ab dem frühen 13. Jahrhundert) erfuhr sie die vergleichbar geringsten Veränderungen. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie als einzige romanische Kirche Kölns nicht zerstört.
Glanzstück in der Kirche sind die erhaltenen Decken- und Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert. Im Mittelschiff ist ein typologischer Zyklus vollständig erhalten. Er zeigt aufeinander Bezug nehmende Ereignissen des Alten und Neuen Testaments. Die „Schöne Madonna“ und die Glasmalereifragmente der Spätgotik runden neben den modernen Glasmalereien im Chor das Erscheinungsbild im Inneren ab.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

File:Fischmarkt.jpgGroß St. Martin
Mit markantem Vierungsturm und Kleeblattchor prägt Groß St. Martin seit dem Mittelalter das Panorama der Kölner Altstadt. Zur Römerzeit lag das Gelände auf einer Insel im Rhein, die mit einem Lagerhallenkomplex bebaut war. Die Kirche wurde auf und mit den Überresten dieser Hallen errichtet. Der südöstliche Trakt des antiken Gewerbebaus wurde mit seinen Dimensionen zum Maß für den späteren Kirchenbau. Das Innere der ehemaligen Klosterkirche ist heute vor allem von einer imposanten Architektur und gleichzeitig reduzierten Ausstattung geprägt.
Die nach dem Zweiten Weltkrieg in den oberen Partien rekonstruierte Kirche stellt ein typisches Beispiel für die Architektur in der Zeit von 1150 bis 1250 im Rheinland dar. Unter dem Chor von Groß St. Martin entstand nach den Kriegszerstörungen ein beeindruckender Ausgrabungsbereich. Der nahtlose Übergang der Fundamentmauern der römischen Lagerhalle in die Seitenschiffwände der Kirche ist dort bis heute nachzuvollziehen.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

File:Köln st pantaleon.jpgSt. Pantaleon
Die eindrucksvolle Kirche, im Südwesten der Innenstadt gelegen, weist noch einen großen Baubestand aus ihrer Entstehungszeit auf. Sie zählt zu den ältesten Sakralbauten in Köln.
Die monumentale Kirche von St. Pantaleon entstand Mitte des 10. Jahrhunderts mit der Gründung einer Benediktinerabtei durch Erzbischof Bruno. Seine angeheiratete Nichte, die Byzantinerin Theophanu, ließ nach seinem Tod 965 den Bau fortführen. Ihr Interesse an der Kirche hatte sicherlich familiäre Gründe, aber vor allem spielte das Patrozinium des heiligen Pantaleon eine ausschlaggebende Rolle, der aus ihrer Heimat stammte. Nach ihrem Tode wurde sie in St. Pantaleon bestattet. Ihre Gebeine ruhen heute in einem modernen Marmorsarkophag.
Eine Besonderheit in St. Pantaleon ist die im Chor erhaltene Barockausstattung. Bei allen anderen vergleichbaren Kirchen in Köln wurde diese im Laufe des 19. Jahrhunderts entfernt. In St. Pantaleon steht eine der beiden Lettner, die noch in Köln existieren. Der halb erhaltene Lettner weist spätgotische Formen auf und ist 20 Jahre älter als der in St. Maria im Kapitol.
Herausragend sind auch die an der Vierung aufgestellten Reliquienschreine des heiligen Albinus und des heiligen Maurinus, die beide aus dem späten 12. Jahrhundert stammen.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

File:Köln st severin seitlich.jpgSt. Severin
St. Severin hat ihre Ursprünge im späten 4. Jahrhundert. Die Kirche wurde mehrmals erweitert und stark vergrößert. Das äußere Erscheinungsbild ist vor allem gotisch geprägt, nur die Choranlage wurde romanisch belassen. Im konservierten und begehbaren Ausgrabungsbereich unterhalb der Kirche können die Fundamentreste des Ursprungsbaus besichtigt werden.
St. Severin besitzt auch heute noch eine reiche Ausstattung: Die Wandmalereien in der Krypta, die Chorausstattung mit einem Teil des mittelalterlichen Fußbodens, das originale Chorgestühl und der Hochaltar. Hinter dem Hochaltar ist auf einem Podest der Schrein des heiligen Severin gezeigt. Sehenswert sind Gabelkruzifix aus dem 14. Jahrhundert und die spätgotische Glasmalerei im Langhaus.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

File:Köln st ursula von westen.jpgSt. Ursula
St. Ursula hat ihren Ursprung in der Spätantike. Sie entstand auf dem Gelände eines römischen Friedhofs. Benannt wurde die Kirche nach der bretonischen Königstochter Ursula, die der Legende nach in Köln mit 11.000 Gefährtinnen das Martyrium erlitt. Zunächst wurde die Kirche den Heiligen Jungfrauen geweiht. Die Legende und der Kult um dieses Martyrium nahm jedes Mal einen neuen Aufschwung, wenn an der Kirche oder in ihrem Umfeld gebaut wurde. Bei den Bauten förderte man immer wieder unzählige Gebeine zutage, die im Denken der Zeit als Überreste der Märtyrerinnen gedeutet wurden.
Der Bau wurde im frühen 12. Jahrhundert als Emporenbasilika errichtet, nicht zuletzt, um Raum für die unzähligen Reliquien zu schaffen. Als im 13. Jahrhundert der Chor in gotischen Formen erneuert wurde, trat der Aspekt der Reliquienpräsentation deutlich in den Vordergrund: die Wände wurden zweischalig angelegt, um einerseits Raum zu schaffen und andererseits die Reliquien hinter Gittern sichtbar zu platzieren. Die direkte Nähe zu den Reliquien rückte in der Barockzeit noch mehr in den Vordergrund und man errichtete einen Kapellenanbau. Die ‚Goldene Kammer‘ wurde mit Reliquien ausgekleidet und kann heute noch besichtigt werden. Die spätantike „Clematius-Inschrift“ oder das barocke Grab der heiligen Ursula sind ganz auf den Ort bezogene Objekte, ebenso die beiden Schreine hinter dem Hochaltar und die Reliquienbüsten mit den selig verklärt lächelnden Jungfrauengesichtern.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

Fehlen darf natürlich auch nicht der

File:Kölner Dom abends.jpgKölner Dom
Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen und der Mittelpunkt der Stadt. Er erhebt sich direkt am Rhein neben der Hohenzollerbrücke, wo auch der Hauptbahnhof, die größten Museen der Stadt sowie das große Einkaufsviertel mit Hohe Straße und Schildergasse liegen.
Die fünfschiffige gotische Kathedrale ist geprägt durch die monumentale Westfassade mitsamt den beiden 157,22 Meter Hohen Türmen. Nach der Vollendung des Nordturms war der Kölner Dom damals acht Jahre lang das höchste Gebäude der Welt. Heute ist der Kölner Dom die zweitgrößte Kirche Deutschlands sowie die drittgrößte der Welt. Doch nicht nur die Größe des Doms ist rekordverdächtig. Nach 632 Jahren Bauzeit würde der Kölner Dom 1880 fertig gestellt und dem heiligen Petrus geweiht. Der Dom ist die Kathedrale des Kölner Erzbischofs und bietet Platz für ungefähr 4.000 Gläubige. Täglich werden hier fünf Messen gefeiert und am Wochenende versammeln sich mehrere Tausend Menschen zu den Gottesdiensten.
Seit 1996 gehört der Dom aufgrund seiner spirituellen und kulturgeschichtlichen Bedeutung als eines der europäischen Meisterwerke gotischer Architektur zum Weltkulturerbe der UNESCO.
( Quelle: www.koelntourismus.de)

Köln bietet aber auch Platz für „Gotteshäuser“ anderer Kulturen und Glaubensrichtungen.

File:Köln synagoge pano.jpgSynagoge Köln
Die Kölner Synagoge befindet sich im Stadtteil Neustadt-Süd an der Roonstraße gegenüber dem Rathenauplatz. Sie ist das Zentrum der Synagogen-Gemeinde Köln. Internationale Beachtung fand die Synagoge beim Besuch des Papstes Benedikt XVI. während des Weltjugendtages im August 2005. Er besuchte als erstes katholisches Oberhaupt ein jüdisches Gotteshaus Nachdem die im maurischen Stil erbaute, 1861 eingeweihte Synagoge Glockengasse keinen ausreichenden Platz für die gewachsene Gemeinde bot, wurde für die liberaleren Mitglieder an der Roonstraße 1895–99 von den Kölner Architekten Emil Schreiterer und Bernhard Below ein Neubau in neuromanischer Form errichtet. Der U-förmige Gebäudekomplex mit Tuffsteinverkleidung weist im Zentrum einen kuppelüberwölbten Zentralraum auf kreuzförmigem Grundriss mit Vorhalle auf, der von viergeschossigen Begleitbauten flankiert wird. Der Grundstein wurde am 23. Oktober 1895 gelegt, Einweihung war am 22. März 1899. Am 9. November 1938 wurden in der Reichspogromnacht alle sieben Synagogen in Köln von den Nationalsozialisten zerstört beziehungsweise verwüstet. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau durch Luftangriffe beschädigt. Nach dem Krieg setzte sich Konrad Adenauer dafür ein, dass die Synagoge wieder hergerichtet wurde. Wiedereröffnet wurde die im Äußeren mit geringen Veränderungen wiederhergestellte und im Inneren vereinfachte Synagoge (zum Teil mit Bleiverglasung von der Kunstglaserei Lammers & Warzager) nach zweijähriger Bauzeit unter der Leitung des Architekten Helmut Goldschmidt am 20. September 1959. Die Hauptfront wird ausgezeichnet durch eine dreibogige Portalanlage (ehemaliger Haupteingang) sowie einer großen Giebelfassade mit mittig angeordneter Fensterrosette, der ehemalige zentrale Synagogensaal ist am Außenbau durch einen Kubus mit Rundbogenfenstern, Pyramidendach und schlanken Ecktürmchen in Anlehnung an byzantinische Vorbilder erkennbar in Deutschland.
( Quelle: www.wikipedia.org )

Zentral- Moschee in Köln
Bereits im Jahr 1996 erging einem Ratsbeschluss der Stadt Köln, der alle muslimischen Glaubensgemeinschaften dazu aufforderte, gemeinsam den Bau einer repräsentativen Moschee zu realisieren.  Nach jahrelangen Diskussionen und dem Scheitern aller städtischen Bemühungen zur Umsetzung dieses Ratsbeschlusses, entschied die DITIB dann 2001, das eigene Gelände umzugestalten. Aus dem im Jahr 2005 mit Unterstützung des Bundes Deutscher Architekten (BDA) durchgeführten Architektenwettbewerbs, an dem 111 Büros teilnahmen, entwickelte sich dann der kompromissfähige Entwurf der Architekten Gottfried und Paul Böhm.
( Quelle: www.zentralmoschee-köln.de)

Daneben verfügt Köln über 55 städtische Friedhöfe und 4 eigenständige, konfessionelle Friedhöfe.
Der auch weit über die Stadtgrenze Kölns hinweg bekannteste Friedhof ist der MELATEN- Friedhof.

Der Melaten-Friedhof ist der Zentralfriedhof von Köln.
Auf kaiserliche Anordnung hin wurde in Kölns französischer Zeit im Jahre 1804 ein „Dekret über die Begräbnisse“ für die Stadt Köln erlassen. Demnach wurden Beerdigungen innerhalb der mittelalterlichen Stadt untersagt. Weiterhin wurde der katholischen Kirche das Beerdigungsrecht genommen und der Zivilgemeinde überantwortet.
Bei der Suche nach einem geeigneten Platz war der Kölner Universalgelehrte Franz Ferdinand Wallraf behilflich, der nicht nur den Idealen der Aufklärung offen gegenüberstand, sondern auch in der Stadtgemeinde eine unbestrittene Autorität darstellte.
Der Name „Melaten“ rührt her von dem bereits im 12. Jahrhundert nachgewiesenen Heim für Kranke und Aussätzige (umgangssprachlich noch heute verwendet: malade für ‚krank‘).
1243 wurde erstmals der „hoff to Malaten“ urkundlich erwähnt.
 ( Quelle: www.stadt-koeln.de ) ( Quelle: www.wikipedia.org )

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Über Queen of Home

Im Moment verbringe ich meine Zeit damit, an meinem Blog https://queenofhome.wordpress.com/ zu arbeiten und den Weg vom Wickeltisch in die Küche zur Milchflasche zu planen. Auf dem Weg dahin liegt der Flur des Spielzeuggrauens und so manch einer wurde schon von Teddy verschleppt und nicht mehr gefunden.....
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4 Antworten zu Blog- Aktion: (M)eine Stadt in Bildern #2 – Sakralbauten

  1. Pingback: Daggis Welt » Blog Archive » (M)eine Stadt in Bildern – das war der Februar

  2. Gänseblümchen schreibt:

    OmG, was hast Du nur für schöne Sakralbauten gepostet. Da ist ja eine schöner als die andere! Hast Du die Bilder alle selbst gemacht??? Das muss doch eine Menge Arbeit gemacht haben! Ich freue mich auf Deine nächsten Bolder, die es doch geben wird, oder???

  3. Daggi schreibt:

    Hab ich hier auch noch nicht kommentiert? Das kommt davon, wenn man Blogartikel liest und die Mädels kommen dazwischen. Danke für dern umfangreichen Beitrag.

    Ich würde mich freuen, wenn Du auch weiter dabei wärst, wenigstens mit einem Foto pro Monat, vielleicht ist das ja machbar für Dich 🙂

    • Dickbauchhase schreibt:

      Ach ich kenne das mit dem „Dazwischen kommen “ also keine Panik. 😉 Ich werde es mal versuchen, abwarten was die nächsten Themen so sind, meine bessere Hälfte hat ja nächste Woche Urlaub.

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