Buch: Urlaub mit Papa von Dora Heldt


Lesen befreit…

Und nach diesem Motto möchte ich heute, ganz frei,
ein wenig über das Buch erzählen welches ich im Urlaub
zu Ende gelesen habe.
Ein leichter Roman, gut geeignet für den Urlaub, die kurze Pause zwischendurch, die Bahnfahrt nach Hause, ein entspannendes Bad oder
Abends im Bett wenn man nichts schlechtes träumen möchte.

Titel:
Autor:
Genre:
Verlag:
Ausgabe:
Seiten:
ISBN:
Größe / Gewicht:
Preis: 
Urlaub mit Papa
Dora Heldt
Roman
Dtv 1.06.2009
Taschenbuch
320
3423211431
19 x 12 x 1,8 cm
7,95 Euro

Kurzbeschreibung

»Es sind doch nur zwei Wochen.« Die Stimme meiner Mutter klang sehr entschlossen. »Und er ist dein Vater. Andere Kinder würden sich freuen.«
»Mama, was heißt hier andere Kinder? Ich bin 45.«

Es sollte ein entspannter Arbeitsurlaub werden: Christine (45) und Dorothea (40) wollen für ein paar Tage nach Norderney, um ihrer Freundin Marleen bei der Renovierung ihrer Kneipe zu helfen. Doch dann wird Christine von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater mit in den Urlaub zu nehmen. Schon die Hinreise bringt die beiden Frauen an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Denn Heinz (73) hat seine ganz eigene Sicht der Dinge. Kaum auf der Insel angekommen, übernimmt er auch sofort das Zepter auf der Baustelle. Es kommt für Christine jedoch noch schlimmer, als Papa Gisbert von Meyer kennenlernt. Der frettchengleiche Inselreporter ist ihm sofort sympathisch, bekommt er doch billige HSV-Karten und ist wie Papa ein großer Kenner des deutschen Schlagers. Folglich findet Heinz es auch ganz in Ordnung, dass der Schreiberling Christine aufs Heftigste umwirbt. Zumal ihm Meyer nicht so gefährlich erscheint wie Johann Thiess, der mysteriöse Gast in Marleens Pension, der Christine mit seinen sanften Augen völlig aus der Fassung bringt. Gisbert hat nämlich erfahren, dass die Polizei auf den Nordseeinseln nach einem Heiratsschwindler fahndet. Mithilfe von Papas neuen Freunden Carsten (72), Kali (75) und Onu (63) soll Johann zur Strecke gebracht werden …

Meine Meinung zum Buch:

Romane gehören nur ganz selten zu den Büchern die ich bevorzuge aber nachdem ich überall gehört habe wie “gut“ dieses Buch sein soll, habe ich mich dazu entschlossen es selber zu lesen.
Der Rückentext ist sehr kurz sagt aber schon fast alles aus worum es in diesem Buch geht und als ich 4 Sätze gelesen hatte musste ich ein wenig grinsen und habe mich auf das Buch gefreut.
Das erste Drittel des Buches fand ich einfach super, ja ich musste sogar das ein oder andere Mal herzhaft lachen. Christine ist etwas genervt davon das ihr Vater sie nun mit in den Urlaub begleitet und noch mehr davon genervt das all ihre Freundinnen anscheinend nichts dagegen haben. In einem erfrischenden, leichten Schreibstil wird vom tollpatschigen Vater, der Single Tochter und ihrer nicht immer einfachen Beziehung und der Vorbereitung der Reise und Antritt des Urlaubs erzählt.
Im zweiten Drittel lernen wir dann sämtliche Inselbewohner ihre Vorlieben und Eigenarten kennen. Und auch unser mysteriöser Unbekannter mit dem Christine anbandelt taucht auf. Heinz ( Christines Vater ) kann es einfach nicht lassen und mischt sich mit Selbstverständlichkeit und viel Elan sowohl in die Renovierungsarbeiten als auch in das Privatleben der Frauen ein. Hier fängt es dann auch an weniger amüsant zu werden sondern sehr antstrengend zu lesen. Einerseits ist Heinz voller Tatendrang und organisiert und plant und tut und macht, anderseits ist er unselbstständig wie ein Kleinkind, welches  sich nicht alleine seine Sachen zum Anziehen raussuchen kann. Christine übernimmt Verantwortung für ihren Vater und gleichzeitig kommt das kleine Kind in ihr hoch indem sie Verhaltenszüge aus der Jugend wieder auslebt. Wie zum Beispiel sich zum Rauchen vor dem Vater verstecken.
Im dritten und letzten Teil des Buches hat sich die ganze Geschichte aus einem erfrischenden, heiteren Urlaubsroman mit Charme und Witz in eine Kombination aus Liebesroman und Kriminalroman entwickelt. Christine hat eine Urlaubsliebelei mit dem sie versucht sich zu treffen und eine Beziehung aufzubauen, ganz heimlich natürlich denn es ist der mysteriöse Johann der einige Geheimnisse zu haben scheint und von Gisbert dem Inselreporter und Heinz als Heiratsschwindler dargestellt wird. Nun geht es eigentlich nur noch darum wie Christine ihren Liebeskummer versucht zu überstehen und  ihre Treffen mit Johann vor ihrem Vater geheim zu halten. Der „Männer Senioren Club “ ist nur noch damit beschäftigt den vermeidlichen Heiratsschwindler zu beschatten und zu entlarven. Und selbst das der Inselreporter Gisbert auch ein Auge auf Christine geworfen hat und dies bei jeder Gelegenheit offen und sehr direkt Kund tut ist mehr nervend als amüsant.

Natürlich wird zum Schluss alles aufgeklärt und hat ein „Happy End“ wobei ich dieses nur noch gelesen habe um das Buch zu beenden und nicht weil ich es unbedingt wissen wollte.
Aus meiner Sicht hat das Buch einen sehr guten Start hingelegt und ist dann immer mehr vom Weg abgekommen was sehr schade ist.
Ich kann die Begeisterungsstürme nicht teilen und werde das Buch nicht noch einmal lesen. Allerdings habe ich zur selben Zeit noch “ Tante Inge haut ab “ und „Kein Wort zu Papa“ gekauft, welche eine Buchreihe bilden. Zu den beiden Büchern dann mehr wenn ich sie gelesen habe.

Meine Bewertung:
                                      

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Über Queen of Home

Im Moment verbringe ich meine Zeit damit, an meinem Blog https://queenofhome.wordpress.com/ zu arbeiten und den Weg vom Wickeltisch in die Küche zur Milchflasche zu planen. Auf dem Weg dahin liegt der Flur des Spielzeuggrauens und so manch einer wurde schon von Teddy verschleppt und nicht mehr gefunden.....
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